Am 15. März 2026 findet die hessische Kommunalwahl statt. An diesem Tag entscheiden die Bürgerinnen und Bürger auch in Heidenrod, wer sie in den kommenden fünf Jahren in der Gemeindevertretung vertreten wird. 
Bündnis 90 / Die Grünen - OV Heidenrod treten auch ebenfalls zur Kommunalwahl 2026 an. Gemeinsam setzen wir uns für eine nachhaltige, soziale und lebenswerte Zukunft in unserer Gemeinde ein.
Dafür haben wir eine verjüngte Liste, mit einem breitem Kompetenzspektrum aufgestellt: engagierte Menschen unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen beruflichen Hintergründen und Erfahrungen, die Heidenrod gut kennen und sich aktiv einbringen möchten.
Im Folgenden stellen wir euch unserer Kandidatinnen und Kandidaten sowie ihre Motivation und Schwerpunkte vor.

Unsere vielversprechende Liste:

  • Platz 1: Renate Labonté > Laufenselden
  • Platz 2: Thomas Giebel > Wisper
  • Platz 3: Dr. Rolf Becker > Obermeilingen
  • Platz 4: Katja Ossadnik > Kemel
  • Platz 5: Dr. Jeanette Meixensperger > Geroldstein
  • Platz 6: Lukas Hauke Henrich > Laufenselden
  • Platz 7: Michaela Bender > Kemel
  • Platz 8: Henning Leez > Laufenselden
  • Platz 9: Dr. Daniel Pickersgill > Wisper
  • Platz 10: Beate Johanna Becker > Obermeilingen
  • Platz 11: Roland Bender > Kemel
  • Platz 12: Thilo Vorhauer > Obermeilingen

Wahlprogramm 2026

Wir stehen vor großen Herausforderungen: Der von uns verursachte Klimawandel, das Artensterben, Migration und zunehmende Fremdenfeindlichkeit machen vor Heidenrod nicht halt. Sie erfordern gute inhaltliche Konzepte, Offenheit und Mut für Veränderungen und ein klares Bekenntnis zur Vielfalt in unserer Gesellschaft.
 
Die GRÜNEN haben einen großen Anteil daran, dass Heidenrod heute eine nachhaltige Energiegemeinde ist. In den vergangenen Jahren haben wir als GRÜNE viele unserer wichtigen Anliegen in der Gemeindevertretung erfolgreich umgesetzt. Dazu zählen die Errichtung unserer Windräder, Anlagen für erneuerbare Energien, die Nutzung unseres Eigenwassers und die Arbeit an einem ausgeglichenen Haushalt. 
 
Viele der von uns eingebrachten Anträge wurden mehrheitlich beschlossen: Förderantrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, Antrag zur Durchführung einer kommunalen Wärmeplanung, Auslobung eines Ehrenamtspreises für Heidenrod, Förderung des Radverkehrs, Antrag für eine Potentialflächenanalyse, Untersuchung zu den Folgen von Starkniederschlägen im Gemeindegebiet, Anfrage zum Betriebskonzept des Frankfurter Flughafens sowie Antrag gegen Lichtverschmutzung.
 
Der gesellschaftliche Zusammenhalt der Heidenroder Bürgerinnen und Bürger ist für uns GRÜNE ein zentrales Anliegen. Nur durch ein starkes WIR-Gefühl kann unsere Gemeinde funktionieren. Wir sind aufeinander angewiesen.
Die Stärkung und Würdigung des Ehrenamtes ist deshalb für uns GRÜNE ein wichtiges Ziel. Wir unterstützen ehrenamtliches Engagement in allen Bereichen unseres Zusammenlebens.
Für uns GRÜNE ist die Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger von entscheidender Bedeutung. Die Ortsbeiräte sind das Sprachrohr unserer Ortsteile, ihr Einfluss und Gestaltungsraum sind wichtig für ein gutes Zusammenleben.
 
Eine lebendige Demokratie braucht die Unterstützung gerade auch der jungen Menschen. Kinder und Jugendliche müssen bei Entscheidungen vor Ort gehört werden. Jugendengagement schafft Identifikation mit dem eigenen Umfeld und fördert das Demokratieverständnis. Wir möchten, dass junge Menschen gerne in ihrer Heimat bleiben oder zurückkehren, weil sie in Heidenrod eine gute Zukunftsperspektive haben.


Demokratie fußt auf gegenseitigem Respekt, der Achtung der Freiheit und Würde aller Menschen in Heidenrod, auf sachlicher Argumentation und fairem Umgang.
Deshalb ist es uns wichtig, Maßnahmen im Umwelt-, Klima- und Naturschutz in Zusammenarbeit mit allen Bürgerinnen und Bürgern, der Landwirtschaft und unseren Unternehmen umzusetzen.

Unsere Themen

> Wir setzen uns dafür ein, unseren etwa 4.600 Hektar großen, nach FSC zertifizierten Gemeindewald sowohl klimastabil und ökologisch zu entwickeln als auch wirtschaftlich zu nutzen. Dabei setzen wir auf einen naturgemäßen Waldumbau. Die Flächen, die dauerhaft aus der forstlichen Nutzung genommen werden, möchten wir schrittweise auf bis zu 15% des Waldgebietes ausweiten.
> Das geplante Wildnisgebiet Wispertaunus sehen wir als einen essentiellen Baustein für Biodiversität, Klimaresistenz und Tourismus. Auch der damit verbundene finanzielle Ausgleich ist für Heidenrod wichtig.
> Die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen hat negative Auswirkungen auf Vögel, Insekten und den Menschen. Wir wollen die Lichtverschmutzung minimieren und wieder mehr „Nacht wagen“. Der Sternenpark Rhön und die Maßnahmen der Stadt Fulda sind dabei unser Vorbild.
> Wir müssen uns auf künftige Extremwettersituationen wie Starkregen und Hitzewellen einstellen. Wir brauchen Wasserspeicherung in den Feldfluren, in Bächen, Tälern und im Wald sowie Maßnahmen zur Klimaanpassung, um Schäden an der Umwelt und unserer Infrastruktur zu reduzieren.
> Die nachhaltige Versorgung mit eigenem Wasser ist für uns GRÜNE besonders wichtig. Wir benötigen Maßnahmen, die das Niederschlagswasser länger in der Landschaft halten, die Grundwasserneubildung fördern und für einen sparsamen Umgang mit Wasser sorgen
> Wir haben intensiv an dem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (SILEK) gearbeitet und wollen u.a. die Förderung von Blühstreifen weiter vorantreiben und die Potenziale von Feld-, Wald- und Straßenrändern für den Naturschutz nutzen.
> Wir setzen uns für eine Landwirtschaft ein, die an den Klimawandel angepasst ist, die Biodiversität fördert und auf eine nachhaltige Bewirtschaftung der Ressourcen Boden und Grundwasser achtet. Sehr wichtig ist uns, dass unsere Gemeinde bei den Neuverpachtungen ihrer Flächen auf eine ökologische Bewirtschaftung achtet.

> Der demographische Wandel ist eine Herausforderung für die soziale Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger: Wir benötigen mehr attraktive Angebote für Senioren und Seniorinnen (z.B. Pflegestation, Pflegeheime, Seniorenberatung) und gleichzeitig gute Betreuung und Aktivitäten für unsere Kinder und Jugendlichen (z.B. Kitas, Jugendeinrichtungen). Die GRÜNEN Heidenrod wollen die o.g. Einrichtungen stärken und das Ehrenamt auch in diesem Bereich fördern.
> Die Altersstruktur unserer Gesellschaft wird in den kommenden Jahren auch zu weitreichenden Veränderungen in unserer Verwaltung führen. Die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen sowie eine interkommunale Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden sind wichtig. Eine Bündelung der Ressourcen bietet die Chance, die Leistungsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten. Dies gelingt nur, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in einen transparenten Entscheidungsprozess eingebunden werden.
> Wir wollen den Heidenroder Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives Umfeld in unserer Gemeinde schaffen und die Zuwanderung von Familien fördern: Mit bezahlbarem Wohnraum, Arbeitsplätzen vor Ort und einem guten sozialen Angebot. Dazu zählen für uns gepflegte Gemeinschaftseinrichtungen wie Spielplätze, Dorfgemeinschaftshäuser, Grillplätze und Spazier- und Wanderwege.
> Im Grünen leben und gleichzeitig weitere attraktive Arbeitsplätze entwickeln, nur so lässt sich verhindern, dass Heidenrod zu einer Schlafgemeinde des Rhein-Main-Gebietes verkümmert.
> Die weitere Entwicklung des Baugebietes Kemel-Süd unterstützen wir und fordern dafür weitreichende und nachhaltige Umwelt- und Sozialstandards.
> Wir brauchen gute Konzepte und Angebote, damit sich Neubürgerinnen und Neubürger – vor allem im Neubaugebiet Kemel Süd – schnell in ihrer neuen Heimatgemeinde wohl und willkommen fühlen.

> Die GRÜNEN Heidenrod wollen die Digitalisierung der Verwaltung sowie die damit einhergehende Straffung von Verwaltungsprozessen für mehr Effizienz und Bürgernähe fördern. Datenschutz und Datensicherheit sind bei der Digitalisierung mitzudenken und die Verwendung von freien Softwareprodukten (Open Source) ist zu fördern. Die Nutzung zeitgemäßer Kommunikationswege (z.B. Social Media) soll die Bürgerinformation und -beteiligung fördern.
Eine nachhaltige Mobilitätswende ist für die ländlichen
> Eine nachhaltige Mobilitätswende ist für die ländlichen Räume eine große Herausforderung. Wir setzen uns für eine Stärkung des Nahverkehrsnetzes ein, vor allem für flexible Angebote wie Rufbusse und „On Demand“-Verkehrsangebote.
> Wir möchten in Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern für kritische oder belastende Verkehrssituationen Lösungen finden.
> Wir benötigen eine besser E-Ladeinfrastruktur in den Ortsteilen, damit der Umstieg der Bürgerinnen und Bürger auf E-Fahrzeuge unterstützt wird.
> Wir setzen uns dafür ein, das kommunale Radverkehrswegenetz weiter auszubauen.
> Die Sanierung und Erneuerung der Kläranlagen und des Leitungsnetzes für Trinkwasser und Abwasser sind eine große Zukunftsaufgabe, die wir dezentral, modern und kostenbewusst lösen müssen.
> Wir setzen uns für eine gute Nahversorgung in allen Ortsteilen ein. Dazu gehört auch eine gute Versorgung mit regionalen Lebensmitteln, denn sie stärkt die lokale Wirtschaftskreisläufe, unterstützt Erzeuger und kann zur Erhaltung der Kulturlandschaft beitragen.
> Der Tourismus hat sich in den letzten Jahren vor allem im Rahmen der Wispertrails gut entwickelt. Diesen Erfolg möchten wir mit Blick auf einen umwelt- und naturverträglichen Tourismus weiter ausbauen. Auf das unterschiedliche Freizeitverhalten der Generationen zu achten, sehen wir als eine wichtige Aufgabe an.

> Die zuverlässige und gute Betreuung unserer Kleinsten ist uns besonders wichtig. Ein breites Angebot sowie die gute personelle und finanzielle Ausstattung der Kindertagesstätten sind uns ein wichtiges Anliegen. Den Aufbau der Waldkindergartengruppe in Egenroth werden wir positiv begleiten.
> Die vorbildliche Arbeit der Sozialstation werden wir weiter unterstützen.
> Wir fordern weiterhin die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums und wollen die Versorgung mit Hebammen verbessern.
> Wir möchten Kinder und Jugendliche motivieren, aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft in Heidenrod mitzuarbeiten. Wir unterstützen die UN-Kinderrechtskonvention und wollen, dass diese Rechte in Heidenrod auch im kommunalen Verwaltungshandeln systematisch beachtet werden. Kinder und Jugendliche sollen frühzeitig auf Augenhöhe und mit altersgerechten Formaten beteiligt werden. Insbesondere gilt dies für Einrichtungen für Kinder und Jugendliche wie Spielplätze und Treffpunkte. Verwaltungsmitarbeitende sollen ein Angebot für Schulungen über Kinderrechte erhalten. Bei Beschlüssen der Gemeinde soll darauf geachtet werden, dass negative Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche vermieden werden. Den bestehenden Kinder- und Jugendbeirat Heidenrod wollen wir stärken und weiterentwickeln. Wir wollen eine kinderfreundliche Kommune sein.
> Wir setzen uns dafür ein, die Ehrenamtspreise der Gemeinde mit Leben zu füllen.
> Kultur hat eine große Bedeutung für uns: Kultur schafft Zusammenhalt, Gemeinschaftssinn und Identität. Deshalb unterstützen wir ehrenamtliches Engagement im Kulturbereich.
> Der Bürgerbus sorgt für bessere Verbindungen – zwischen Orten und Menschen. Wir unterstützen das Angebot für mobil eingeschränkte Bürgerinnen und Bürger sowie Seniorinnen und Senioren aus Heidenrod.
> Den Gruppen, die im Holocaust Leid erfuhren, insbesondere den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, wollen wir in Heidenrod gedenken und ein Zeichen gegen Antisemitismus und jegliche Ausgrenzung setzen.
> Geflüchtete sollen sich auch in Zukunft in Heidenrod angenommen und beschützt fühlen können. Gerade die Unterstützung Geflüchteter aus der Ukraine in den letzten Jahren durch die Gemeinde Heidenrod, Vereine und private Initiativen war vorbildlich. Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen Heidenrod und dem Bezirk Zastawna (Ukraine) zu einer Partnerschaft weiterentwickeln.

> Der Klimawandel macht vor Heidenrod nicht halt, und Extremwetterereignisse werden immer wahrscheinlicher. Unsere Gesellschaft ist sich einig, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe schnell beendet werden muss. Viele sind bereit, selbst einen eigenen Beitrag zu leisten, um sich aktiv in die Energieerzeugung einzubringen. Möglichkeiten hierzu bieten eigene Photovoltaik-Anlagen oder die Beteiligung an Energiegenossenschaften. Für Heidenrod ergeben sich erhebliche Chancen in der Erzeugung erneuerbarer Energien. Wir wollen diese Chancen nutzen, zum Wohl der Gemeinde und der Menschen, die hier leben. Energie ist die neue Ernte des ländlichen Raums.
> Um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 deutschlandweit zu erreichen, ist Heidenrod verpflichtet, bis 2028 eine Wärmeplanung für das Gemeindegebiet fertig zu stellen und in den Folgejahren laufend zu überprüfen und anzupassen. Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Gewerbebetrieben und Interessengruppen die Möglichkeit geben, ihre Ideen und Beiträge in einen Beteiligungsprozess einzubringen. Außerdem wollen wir unterstützende Angebote von Bund und Land nutzen, um allen Bürgerinnen und Bürgern den Weg zu einer nachhaltigen Wärmeversorgung zu ermöglichen.
> Wir stehen zu der Nutzung geeigneter Flächen für die Erzeugung von erneuerbarem Strom im Rahmen der von der Gemeindevertretung beschlossenen Kriterien und unter Berücksichtigung der Bürgerinteressen. Diese Flächen ermöglichen die Rückkehr einer reichen Pflanzen- und Insektenwelt.
> Kommunale und privatwirtschaftliche Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung wollen wir mit Stromspeichern bestücken. Dies erhöht die Effizienz der Anlagen und ihre Wertschöpfung und reduziert die Netzausbaukosten. Im Rahmen unserer Beteiligung an Windpark und Stromnetz wollen wir eine dezentrale Speichermöglichkeit schaffen.

Renate bringt jede Menge Erfahrung und Herzblut für unsere Gemeinde mit. Sie ist Diplom-Meteorologin. Als ehemals leitende Beamtin im Hessischen Umweltministerium ist sie spezialisiert auf Nachhaltigkeit & ländliche Räume.

Seit 5 Jahren ist sie Gemeindevertreterin, Mitglied im Bauausschuss & im Aufsichtsrat Kemel Süd. In zahlreichen Ehrenämtern aktiv: Kulturvereinigung, Barockhaus, BUND, katholische Kirche, Chor – und immer da, wo Unterstützung gebraucht wird.

  • Konsequenter Klima- & Naturschutz
  • Gute Grund- & Nahversorgung – attraktive Einkaufsmöglichkeiten inklusive
  • Stärkung & Wertschätzung des Ehrenamts
  • Zukunftsfähige Infrastruktur für alle Generationen

Renate Labonte´ setzt sich mit Kompetenz, Leidenschaft und großem Engagement für unsere Gemeinde ein.

Starkes Ehrenamt.

Thomas Giebel kandidiert bei der Kommunalwahl in Heidenrod für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf Listenplatz 2 für die Gemeindevertretung. Gemeinsam mit Renate Labonte bildet er das grüne Spitzenduo.
Der 71-Jährige lebt im Ortsteil Wisper, aus dem er stammt. Er ist verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern und Großvater von fünf Enkelkindern. Sein Berufsleben verbrachte er als Krankenpfleger, heute ist er im Ruhestand.
Geprägt haben ihn Verantwortung, Zuhören und der respektvolle Umgang mit Menschen. Wichtig sind ihm seine Familie, Zeit in der Natur und im Garten, Obstbäume, Kochen sowie sein Interesse an Wissenschaft und Politik.
Sein politisches Selbstverständnis
Demokratie bedeutet für Thomas Giebel vor allem, Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen. Populismus – egal aus welcher Richtung – schadet dem gesellschaftlichen Zusammenhalt.

  • eine soziale und gerechte Gemeinde
  • Natur- und Umweltschutz als Grundlage unseres Lebens
  • einen weiten Blick, auch bei lokalen Entscheidungen
  • Menschlichkeit: Kein Mensch ist illegal. Flucht ist kein Verbrechen.
  • Offenheit und Dialog: Irren ist möglich – niemand hat immer recht

Sozial und gerecht.

Beruflich unterstützt Rolf als IT-Berater Kunden bei der Digitalisierung und Auswertung von Daten. Privat ist er als Vorstandsmitglied des Streuobstvereins Heidenrod auf den lokalen Streuobstwiesen oder der Gemeindemosterei zu finden und beschäftigt sich mit den Folgen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft.

  • Demokratie und Zusammenhalt in Heidenrod: mit Achtung und gegenseitigem Respekt
  • ehrenamtliches Engagement stärken
  • ausgeglichener Haushalt – um die für Heidenrod wichtigen Themen umzusetzen und handlungsfähig bleiben zu können
  • Anpassung an den Klimawandel jetzt, um ein lebenswertes Heidenrod zu erhalten
  • lokale, nachhaltige Energieerzeugung, die Geld in den Heidenroder Haushalt spült
  • durchdachte Digitalisierung und interkommunale Zusammenarbeit

Zusammen stark.

Ich kandidiere auf Listenplatz 4 für Bündnis 90/Die Grünen für die Gemeindevertretung Heidenrod, weil ich unsere Gemeinde aktiv mitgestalten möchte – sozial gerecht, verantwortungsvoll und nah an den Menschen.

Durch meine langjährige berufliche Arbeit mit Familien, Kindern und Frauen kenne ich die Herausforderungen des Alltags sehr genau. Als Familienkinderkrankenschwester arbeite ich täglich mit Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen – in den Frühen Hilfen, in der Familienhilfe, in Eltern-Kind-Gruppen und Beratungsangeboten im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis. Diese Erfahrungen prägen meinen politischen Blick: Gute Politik muss die Lebensrealitäten ernst nehmen und niemanden zurücklassen.

In der Kommunalpolitik möchte ich mich besonders für eine Gemeinde einsetzen, in der Familien unterstützt, Kinderrechte gestärkt und Frauen konsequent mitgedacht werden. Heidenrod soll ein Ort sein, an dem Teilhabe möglich ist, Angebote erreichbar sind und soziale Strukturen verlässlich tragen – unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Lebenssituation.

Als Co-Vorsitzende des Ortsverbands Heidenrod erlebe ich, wie wichtig transparente Entscheidungen, Dialog und Zusammenarbeit sind. Diese Haltung möchte ich auch in die Gemeindevertretung einbringen: zuhören, vermitteln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Ich kandidiere, weil ich davon überzeugt bin, dass kommunale Politik einen echten Unterschied macht – direkt vor Ort, für die Menschen in unseren Ortsteilen. Für ein lebenswertes, solidarisches Heidenrod, das Zusammenhalt stärkt und Zukunft verantwortungsvoll gestaltet.

Für eine Politik, die alle Menschen mitnimmt.

Dr. Jeanette Meixensperger aus Geroldstein kandidiert für die Gemeindevertretung Heidenrod auf Listenplatz  5, weil sie sich aktiv für ein nachhaltiges, soziales und lebenswertes Miteinander in unserer Gemeinde einsetzen möchte. Mit ihrer fundierten beruflichen Erfahrung und ihrem Engagement vor Ort bringt sie eine starke Perspektive in die kommunalpolitische Arbeit ein.

Jeanette ist Tierärztin und betreibt ihre eigene Praxis „taunus.vet“ in der Region – dort kümmert sie sich mit viel Herz und Fachwissen um das Wohl von Tieren und ihren Halter*innen. Als niedergelassene Tierärztin weiß sie, wie wichtig es ist, Herausforderungen gemeinsam zu meistern, Verantwortung zu übernehmen und auf die Bedürfnisse anderer einzugehen – Fähigkeiten, die sie auch in die politische Arbeit einbringen will.

Für Jeanette ist eine nachhaltige Entwicklung vor Ort besonders wichtig: Sie möchte dazu beitragen, dass Heidenrod als Gemeinde ökologisch zukunftsfähig, sozial gerecht und demokratisch lebendig bleibt. Ihr Engagement gilt der Stärkung der Gemeinschaft, der Förderung regionaler Lösungen und dem Blick auf die Herausforderungen – und Chancen – des ländlichen Raums.

Mit ihrem Sachverstand und ihrer offenen Art steht Jeanette für eine Politik, die anpackt, zuhört und gemeinsam Perspektiven entwickelt – zum Wohl aller Menschen in Heidenrod.

Für ein Heidenrod, das an Tiere und Natur denkt.

Lukas Hauke kandidiert für die Gemeindevertretung Heidenrod, weil er Verantwortung übernehmen und die Zukunft seiner Gemeinde aktiv mitgestalten möchte.
Als Dipl.-Finanzwirt bringt er fundierte Fachkenntnisse in Haushalts- und Finanzfragen mit. Gerade auf kommunaler Ebene ist ihm eine solide, transparente Finanzpolitik wichtig, die einen ausgeglichenen Haushalt ermöglicht und gleichzeitig notwendige Investitionen für die Zukunft nicht ausbremst.

Politik bedeutet für Lukas jedoch mehr als Zahlen und Strukturen. Er setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig in politische Planungen einbezogen werden und eine echte Stimme erhalten. Entscheidungen von heute prägen das Morgen – deshalb möchte er junge Menschen ernst nehmen und beteiligen.

Ein weiteres zentrales Anliegen ist ihm die Sichtbarkeit und Akzeptanz der LGBTQ+ Community, insbesondere im ländlichen Raum. Als engagiertes Mitglied im Netzwerk der queeren Professionals im Landesdienst setzt sich Lukas für Offenheit, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander ein. Heidenrod soll ein Ort sein, an dem alle Menschen unabhängig von ihrer Identität selbstverständlich dazugehören.

Darüber hinaus liegt ihm der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien am Herzen. Klimaschutz und kommunale Entwicklung gehören für ihn zusammen – ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und regional gedacht.

Als aktives Mitglied der Grünen Jugend Rheingau-Taunus steht Lukas für eine zukunftsorientierte, gerechte und nachhaltige Kommunalpolitik. Mit seiner Kandidatur möchte er seine Kompetenz, seine Werte und sein Engagement in die Gemeindevertretung einbringen – für ein lebenswertes Heidenrod heute und morgen.

Für die Jugend

Michaela Bender kandidiert für die Gemeindevertretung in Heidenrod, weil sie unsere Gemeinde aktiv und verantwortungsvoll mitgestalten möchte. Als Diplom-Chemikerin bringt sie fachlichen Sachverstand mit, als Mutter von zwei Kindern den klaren Blick dafür, wie wichtig gute Entscheidungen für die Zukunft kommender Generationen sind.

Michaela ist ein kreativer Mensch, der gerne gestaltet, Neues ausprobiert und dabei immer das Ganze im Blick behält. Ausgleich findet sie im Garten, beim Kochen und in guten Büchern – Orte, an denen sie Kraft schöpft und neue Ideen entwickelt. Diese Verbindung aus Fachlichkeit, Kreativität und Bodenständigkeit prägt auch ihr politisches Engagement.

Ein zentrales Anliegen von Michaela ist eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung für Heidenrod. Ihr Leitsatz lautet: Energie vor Ort erzeugen und speichern – gemeinsam für unsere Zukunft. Regionale Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien stärken die Gemeinde, schaffen Wertschöpfung vor Ort und machen Heidenrod unabhängiger und resilienter.

Michaela setzt sich für mehr Leben vor Ort ein: für eine lebendige Gemeinde, in der ökologische Verantwortung, sozialer Zusammenhalt und demokratische Mitgestaltung selbstverständlich sind. Mit Sachverstand, Offenheit und Engagement möchte sie dazu beitragen, Heidenrod heute und in Zukunft lebenswert zu gestalten.

Zukunft gestalten

Ich heiße Henning Leez, bin 1974 in Nastätten geboren und wohne jetzt seit 20 Jahren in Laufenselden.

Seit 2007 bin ich hier vor Ort als Zahntechnikermeister selbstständig und kann daher sehr gut nachvollziehen, welche Probleme und Herausforderungen durch die „Arbeit auf dem Land“ entstehen.

Der Wandel von Heidenrod vom Sorgenkind des RTK zur absoluten Vorzeigegemeinde ist eine tolle Entwicklung, die ich mit meinem Wissen als Betriebswirt d.H. gerne weiter unterstützen möchte, damit wir den finanziellen und energiebezogen Aufgaben der kommenden Jahre gewachsen sind.

Und als überzeugtes Dorfkind möchte ich auch, dass unsere schöne Umgebung weiterhin für alle erhalten bleibt.

Ich würde gerne meine Vorschläge einbringen, wie man diese tolle Natur und Landschaft in Einklang mit einer kompetenten Wirtschaftspolitik und einer funktionsfähigen, auf die Zukunft ausgerichteten Infrastruktur verbinden kann.
Heute machen, was morgen zählt- Zukunft weiterdenken für Heidenrod!

Zukunft weiterdenken

Dr. Daniel Pickersgill

Beate Johanna Becker

Roland Bender ist 38 Jahre alt und Vater von zwei Kindern. Aufgewachsen in Kemel hat er dort auch eine eigene Familie gegründet. Er fühlt sich in Heidenrod zuhause und eng mit der Heimat verbunden. Als Chemiker arbeitet er im Bereich der Herstellung von Referenzmaterialien für die Umweltanalytik, beispielsweise zur Überprüfung von Pestizidrückständen. Er glaubt an die Kraft von Fakten, Wissenschaft und Logik – nicht an laute Parolen oder Populismus. Für ihn ist es wichtig, sich selbst ein Bild zu machen, und verschiedene Zusammenhänge zu berücksichtigen. Verstand und Vernunft sind die Grundlage für nachhaltige Entscheidungen. Er möchte eine lebendige Gemeinde gestalten, in der sich alle wohlfühlen und die man gern mitgestaltet. Es geht um konkrete Maßnahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung – finanziell, ökologisch und sozial. Dabei darf keiner aus den Augen verloren werden. Für ihn ist es essenziell, miteinander zu reden, statt übereinander zu urteilen, zu informieren, statt zu hetzen, und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Er steht für eine Politik, die auf Vernunft und Gemeinschaftssinn setzt, um unsere Gemeinde zukunftssicher und lebenswert zu machen.
Gemeinsam wird Heidenrod noch stärker – für eine nachhaltige, gerechte und solidarische Zukunft

Heidenrod attraktiv gestalten mit bezahlbarem Wohnen, Arbeitsplätzen vor Ort und guten sozialen Einrichtungen sowie gepflegten Gemeinschaftseinrichtungen.

Thilo Vorhauer